Das letzte Nacht veröffentlichte vierte PageRank-Update dieses Jahres hat FirstDayBlack eine Erhöhung auf PR 4 spendiert (vorher wars 3). Ich habe keine Ahnung, womit ich das verdient habe, noch was ich jetzt damit anfangen soll. Aber man freut sich natürlich doch.

Zur Feier des Tages gibt es dafür hier noch den gigantischen Mark Knopfler zum Reinhören:

U2 – New Year’s Day

29. Oktober 2009 · 2 comments

»Kommerzielle Blogs machen – je nach Thema und Geschick bei der Vermarktung – nach meiner Einschätzung zwischen 1 und 10 Euro Umsatz pro 1.000 Seitenabrufe (eTKP). Andere mögen da andere Zahlen haben – sie sind ja ohnehin das Geheimnis der entsprechenden Blogbetreiber. Nehmen wir beispielhaft einen relativ optimistischen eTKP von 4 Euro auf 1.000 Seitenabrufe an, so würde ein Blog mit 200.000 Seitenabrufen im Monat demnach 8oo Euro Umsatz erzielen – viel zu wenig, um damit ein Blog rein auf Basis von Honoraren am Laufen zu halten.«

[via: http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/]

Nachtrag: Zu den Blogeinnahmen auch noch Peer Wandigers Auswertung für den September 2009

Bewerbung abgelehnt von Trigami

24. September 2009

Eben bekam ich eine Mail von Trigami: »Ihre Bewerbung wurde abgelehnt. Grund: Zu wenig backlinks«.

Mal davon abgesehen, dass ich mich vor etwa einem Jahr beworben hatte und auch angenommen worden war: die Site, um die es geht, hat Pagerank 5 und ca. 4000 Backlinks, darunter die meisten der bekannten Tageszeitungen (Bild, Welt) und Fernsehsender (WDR, Arte, SWR …).

Hallo? Gehts noch? Was sind denn da für Tröten am Werk? Na ja, dann solls eben so sein. Ich lebe auch gut ohne Trigami. 🙂

Meyers Lexikon gibt auf

23. März 2009

Eben wollte ich einen Begriff in Meyers Online-Lexikon nachschlagen. Doch statt eines Lexikonartikels leuchtet mir die folgende Meldung entgegen:

Webseite eingestellt. Meyers Lexikon online wird zum 23.03.2009 eingestellt.

Aus für Meyers Online Lexikon

Auf deren Blog heißt es zur Begründung nur kurz und lapidar:

»Das Lexikonportal Meyers Lexikon online wird zum 23. März 2009 abgeschaltet. Leider ist es uns nicht länger möglich, das Portal in seiner jetzigen Form zu betreiben.«

Da bin ich platt. Oder auch nicht. Das Meyers Lexikon sollte doch angetreten sein, um einen Gegenpol zum allmächtigen und allgegenwärtigen Wikipedia-Crap zu schaffen. Das hatten sie auch ganz gut geschafft, wenn man die Plazierung in Googles Suchergebnislisten als Maßstab nimmt. Inhaltlich sah das schon schlechter aus. Die ultrakurzen Meyers-Artikel gingen meist nicht über eine Begriffsdefinition hinaus, standen aber wegen des hohen Domaintrusts häufig auf den vorderen fünf Plätzen. Darüber habe ich mich schon oft geärgert. Weil die Artikel nicht gehalten haben, was die hohe Plazierung versprach, und deshalb gehaltvollere Seiten ins Gras beißen mussten. Trotzdem gefielen mir die knackigen Kurzartikel oft besser als der breitgetretene Quark der Customer-Driven-Encyclopedia.

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