»Kommerzielle Blogs machen – je nach Thema und Geschick bei der Vermarktung – nach meiner Einschätzung zwischen 1 und 10 Euro Umsatz pro 1.000 Seitenabrufe (eTKP). Andere mögen da andere Zahlen haben – sie sind ja ohnehin das Geheimnis der entsprechenden Blogbetreiber. Nehmen wir beispielhaft einen relativ optimistischen eTKP von 4 Euro auf 1.000 Seitenabrufe an, so würde ein Blog mit 200.000 Seitenabrufen im Monat demnach 8oo Euro Umsatz erzielen – viel zu wenig, um damit ein Blog rein auf Basis von Honoraren am Laufen zu halten.«

[via: http://carta.info/16804/medienkrise-blogkrise-blogs/]

Nachtrag: Zu den Blogeinnahmen auch noch Peer Wandigers Auswertung für den September 2009

Bewerbung abgelehnt von Trigami

24. September 2009

Eben bekam ich eine Mail von Trigami: »Ihre Bewerbung wurde abgelehnt. Grund: Zu wenig backlinks«.

Mal davon abgesehen, dass ich mich vor etwa einem Jahr beworben hatte und auch angenommen worden war: die Site, um die es geht, hat Pagerank 5 und ca. 4000 Backlinks, darunter die meisten der bekannten Tageszeitungen (Bild, Welt) und Fernsehsender (WDR, Arte, SWR …).

Hallo? Gehts noch? Was sind denn da für Tröten am Werk? Na ja, dann solls eben so sein. Ich lebe auch gut ohne Trigami. 🙂

Meyers Lexikon gibt auf

23. März 2009

Eben wollte ich einen Begriff in Meyers Online-Lexikon nachschlagen. Doch statt eines Lexikonartikels leuchtet mir die folgende Meldung entgegen:

Webseite eingestellt. Meyers Lexikon online wird zum 23.03.2009 eingestellt.

Aus für Meyers Online Lexikon

Auf deren Blog heißt es zur Begründung nur kurz und lapidar:

»Das Lexikonportal Meyers Lexikon online wird zum 23. März 2009 abgeschaltet. Leider ist es uns nicht länger möglich, das Portal in seiner jetzigen Form zu betreiben.«

Da bin ich platt. Oder auch nicht. Das Meyers Lexikon sollte doch angetreten sein, um einen Gegenpol zum allmächtigen und allgegenwärtigen Wikipedia-Crap zu schaffen. Das hatten sie auch ganz gut geschafft, wenn man die Plazierung in Googles Suchergebnislisten als Maßstab nimmt. Inhaltlich sah das schon schlechter aus. Die ultrakurzen Meyers-Artikel gingen meist nicht über eine Begriffsdefinition hinaus, standen aber wegen des hohen Domaintrusts häufig auf den vorderen fünf Plätzen. Darüber habe ich mich schon oft geärgert. Weil die Artikel nicht gehalten haben, was die hohe Plazierung versprach, und deshalb gehaltvollere Seiten ins Gras beißen mussten. Trotzdem gefielen mir die knackigen Kurzartikel oft besser als der breitgetretene Quark der Customer-Driven-Encyclopedia.

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Wie bringt man einem englischsprachigen Theme die deutsche Sprache bei?

Die meisten deutschsprachigen WordPress-Anwender sprechen Englisch. Aber gilt das auch für die Leser? Voraussetzen wird man das nicht können, zumal dann nicht, wenn man sich an ein Publikum außerhalb der Bloggerszene wendet. Außerdem sieht es einfach besser aus, wenn da Schreibe einen Kommentar steht statt Leave a Comment und der Submit-Button mit Abschicken beschriftet ist.

Deutschsprachige Themes und Plugins mit Codestyling Localization

Deutschsprachige Themes und plugins mit Codestyling Localization

Doch wie bringt man seinem Theme die deutsche Sprache bei?
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Wie kommt man zu hochwertigen Backlinks? Das ist eine Frage, die sich viele Webseitenbetreiber und Blogger schon häufig gestellt haben. Denn Backlinks sind das A und O, wenn es darum geht, das Ranking der eigenen Website in den Suchergebnissen von Google zu verbessern. Je hochwertiger die Links, desto höher steigt man selber in Mutter Googles Gunst.

Aber wie dran kommen? Wie bekommt man einen Link auf einer Pagerank-5-Website unter? Den Betreiber anschreiben und um Verlinkung bitten? Klappt selten, da muss man schon etwas anzubieten haben. Einen Link kaufen? Das ist verpönt und hat einen faden Beigeschmack. Nicht alle Blogger verkaufen Links und wenn Google einem auf die Schliche kommt, gibts Haue Penalty.

Dabei kann es doch so einfach sein und ist überhaupt nicht teuer. Bindet einfach irgendeinen beliebigen Werbeblock in euer Blog ein oder bittet eure Oma, euch fünf Euro zu schenken (Direktvermarktung!). Das bloggt ihr dann in einem kurzen Artikel als monatliche Blogeinnahme und ehe ihr euch versehen habt, steht ihr in einem von Peer Wandigers Blogeinnahmen-des-Monats-Artikeln, dem Zugpferd des Blogs »Selbständig im Netz.« Und schon habt ihr was ihr wolltet. Einen Pagerank-5-Backlink für weniger als zehn Euro.

Dem f0bar.de-Blog haben heute 6,78 Euro gereicht. Aber ich bin sicher, ein Fünfer würde auch genügen.

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