Dieser Artikel stellt das neueste Open-Source-Projekt des bekannten WordPress-Theme-Entwicklers Nathan Rice vor.
Völlig unbemerkt von der deutschsprachigen WordPress-Welt ist vor zwei Wochen Elevate Themes an den Start gegangen. Jedenfalls spuckt die alte Tante Google keine Suchergebnisse aus. Sollte ich hier tatsächlich einen Diamanten im Kohlebergwerk gefunden haben?

Elevate Themes ist das neueste Projekt des bekannten WordPress-Theme-Designers Nathan Rice. Er will dort Premium-Themes für WordPress anbieten, die Open Source (GPL) und völlig kostenlos sind. %raquo;Frei« wie in Freiheit und in Freibier also.
Nathan Rice ist in der WordPress-Szene kein Unbekannter. Er hat schon mehrere freie WordPress-Themes der Oberklasse herausgebracht und ist Chefentwickler bei iThemes. Elevate Themes ist entstanden aus seinem Wunsch, der Community, der er – wie er sagt – seinen Job und ein sorgloses Leben zu verdanken hat, etwas zurückzugeben.
Bezahlt machen soll sich das Projekt indirekt: zum einen durch eine Premium-Mitgliedschaft, die für 97 US-Dollar pro Jahr Zugang zu Mehrwertdiensten wie Support und Tutorials bietet, und zum anderen durch Sponsoring. ›Sponsoring« bedeutet im Klartext: der Sponsor kann eine Werbeanzeige schalten, die dem Downloader nach dem Entpacken, nicht aber dem künftigen Website-Besucher – etwa in Form eines Werbefooters – angezeigt wird. Neu ist die Idee nicht. Schon vor ein paar Wochen haben Brian Gardner (Revolution Themes) und Jason Schuller (circa75 Media) einen ganzen Schwung superschicker kostenloser WordPress-Premium-Themes in die Menge geworfen. Auch sie wollen ihr Geld mit kostenpflichtigen Zusatzleistungen verdienen. Inwieweit dieses Geschäftsmodell funktioniert, bleibt abzuwarten.

Erschienen ist bisher ein einziges Theme, das Skyye News Theme. Zwei weitere sind angekündigt. Das als blauweißes Magazin-Theme gestaltete Skyye News Theme selbst macht einen sauberen, aufgeräumten Eindruck. Es hat einen Bereich für einen großen und drei kleinere featured-Artikel mit Fotos und einen Video-Bereich, in den man Youtube- oder Sevenload-Videos einbinden kann. Außerdem bietet es Bannerflächen für Anzeigen im neuen In-Format 125×125 Pixel und im Kopfbereich für einen 468×60-Pixel-Standardbanner.
Einsetzen würde ich es für kleinere Magazin-Projekte, die nicht so reich gesegnet sind mit Content, aber trotzdem auf ein stylisches Aussehen nicht verzichten wollen.
Eine Live-Demo gibt es hier und den Downloadlink hier.
Ob das Foto von Megan Fox am Set im Zip-Paket enthalten ist, müsst ihr aber selbst herausfinden.
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