Adscale PPC-Ads bringens nicht

31. Oktober 2009 · 3 comments

Über Adscale hatte ich schon mal einen Erfahrungsbericht abgegeben, der erstaunlich häufig gelesen wird. Oder zumindest aufgerufen. Wie man in den Kommentaren lesen kann, sind die Erfahrungen der Leser mit Adscale durchweg eher negativ. Auch ich kann heute mein positives Urteil von damals nicht mehr aufrechterhalten, sondern würde heute auch bestätigen, dass Adscale für Blogger eher ungeeignet ist.

Noch negativer fällt mein Urteil aus, seit Adscale die PPC-Anzeigen eingeführt hat. PPC heißt Pay per Click. PPC-Anzeigen sind Anzeigen (Werbebanner), für die man nur bezahlt wird, wenn ein Leser tatsächlich eins anklickt. Für die bisherigen TKP-Banner bekam man Geld pro Einblendung, wenn auch oft lächerlich wenig.

Für die TKP-Banner bekam ich ab und zu mal eine Buchung. Seit es aber die PPC-Banner gibt, wird mein Postfach geradezu überschwemmt mit »Neuer Advertiser für Ihre Website!«-Benachrichtigungen. Jeden Tag erhalte ich mehrere davon. Ich nehme keine einzige der Anfragen an.

Die ersten paar Tage habe ich es versucht. Tausende Banner wurden eingeblendet. Da aber niemand draufgeklickt hat, bekam ich auch keine Vergütung. Den durch die Views erzielten Werbeeffekt haben die Werber aber trotzdem gehabt. Für umsonst.

Nach drei Tagen habe ich mir gedacht, das mache ich nicht mit. Bannereinblendungen für umsonst ist nicht. Das könnte denen so passen. Da bin ich also wieder zu Google-Adsense umgestiegen. Die zahlen zwar auch nur pro Klick, blenden dafür aber auch nur Textanzeigen ein, die nicht eine visuelle Marke ins Hirn des Lesers brennen.

Fazit: PPC-Banner sind TKP-Banner für umsonst. Nicht mit mir. #fail

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