Iron statt Chrome

11. März 2009 · 2 comments

iron-browser

Googles Browser Chrome wollte ich mir immer schon mal ansehen, habe mich aber bisher nicht dazu durchringen können, weil mir die allzu üppige Datenübertragung an Google (z.B. einer eindeutigen Nutzer-ID) nicht gefiel. Gestern bin ich auf Iron aufmerkasam geworden. Iron ist ein schlanker, auf dem freien Source-Code Chromium basierender Browser ohne Google-Spionage. Es gibt sogar eine Portable-Version, die ohne Installation und Datenverteilung im System auskommt. Also nix wie runtergeladen und entpackt.

Obwohl der Browser mir wegen des eingebauten Adblockers erst mal unsympathisch ist, muss ich doch zugeben, dass die Geschwindigkeit der Rendering-Engine unter XP sogar noch Gottes eigenen Browser Opera übertrifft. Interessant ist auch das sog. Inkognito-Fenster. Seiten, die man damit besucht, werden nicht in der Browser-History gespeichert und es werden nach dem Schließen auch die Cookies wieder gelöscht.

Fazit: Mein neuer Lieblingsbrowser wird Iron nicht werden, dafür bietet er dann doch zu wenig Komfort. Aber um mal über den Tellerrand der eingefahrenen Browserwelt zu schauen, ist er doch einen Hingucker wert.

Download SRWare Iron

{ 2 comments }

1 atari 12. März 2009 um 12:24 Uhr

„Mein neuer Lieblingsbrowser wird Iron nicht werden, dafür bietet er dann doch zu wenig Komfort.“

Gerade gestern nach Deinem Test ist eine neue Beta-Version von Iron veröffentlicht worden, vielleicht bietet diese ja die benötigten Features…

2 fdb 12. März 2009 um 13:04 Uhr

Die schaue ich mir an, wenn es sie auch als Portable-Version gibt. Eine exe davon kommt mir nicht ins System. Hauptgrund dafür ist nach längerem Nachdenken der eingebaute Adblocker. Einen Browser mit integriertem Adblocker zu bauen, auf der eigenen (SRware) Download-Seite aber mehrere Werbeblöcke zu haben, passt einfach nicht zusammen. Außerdem ist mir die ganze Haltung, die hinter Adblockern steht, zutiefst unsympathisch.

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