So funktioniert das Adscale-Auktionsmodell

16. Januar 2009

Anfang der Woche hatte ich über meine Erfahrungen mit dem Bannervermittler Adscale berichtet. Eine der Fragen war, wie das Abrechnungsmodell wirklich funktioniert, wieso nur 5,50 Euro abgerechnet werden, wenn der Advertiser doch 15,00 Euro geboten hat. Ich hatte eine E-Mail-Anfrage an den Support geschickt, aber außer dreier zeitgleich eingehender Abwesenheitsnotizen keine Antwort erhalten.

Gestern kam dann doch noch eine Erklärung mit Infografik. Ich habe bei Adscale angefragt, ob ich die Grafik hier im Blog wiedergeben darf, aber wieder nur eine Abwesenheitsnotiz eines mir unbekannten Mitarbeiters bekommen. Das scheint dort Methode zu haben und als Eingangsbestätigung zu dienen.

Das Adscale-Auktionsmodell

Wie Peter im Kommentar schon sagte, funtioniert das wie eine Auktion. Die Advertiser geben ein Maximalgebot ab. In diesem Fall wurden 5,50 Euro und 15,01 Euro für die Werbefläche geboten. Wenn man das Angebot annimmt, fällt durch das Auktionsmodell der tatsächlich zu bezahlende Preis auf den Zweitbietenden plus 1 Cent bzw. wenn es keinen weiteren Mitbieter gibt, auf den Listenpreis plus 1 Cent zurück.

In diesem Fall waren das also 5,51 Euro, davon werden die 30%-Marge für AdScale abgezogen und dadurch kommt ein Betrag von 3,85 Euro zustande.

Das Adscale-Auktionsmodell (Quelle: Adscale)

Das Adscale-Auktionsmodell (Quelle: Adscale)

Was lernt man daraus? Wenn man nicht mehrere Advertiser hat, die sich gegenseitig überbieten, muss man den Listenpreis entsprechend hochsetzen, um von hohen Geboten eines einzelnen Advertisers zu profitieren.

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