Wie ich meine Adsense-Einnahmen mit Adscale verdoppelt habe – ein Erfahrungsbericht

12. Januar 2009 · 25 comments

Adscale

Adscale

Habt ihr Werbebanner oder Textanzeigen auf euren Blogs eingebunden? Habt ihr schon mal daran gedacht, sie alle oder teilweise über Adscale zu vermarkten? Dann interessiert euch vielleicht, warum mich Adscale nicht hundertprozentig begeistert hat.

Weitere Erfahrungsberichte gibt es hier, hier und hier. Interviews mit einem der Adscale-Gründer, Klaus von Dömming, gibt es hier, hier, hier und hier.

Was ist Adscale?

Adscale selbst bezeichnet sich in der Eigenwerbung als »führender Marktplatz für Onlinewerbung« in Deutschland, der Bannerwerbung und Textanzeigen zwischen Werbern und Publishern vermittelt. Nach eigenen Angaben liefert der u.a. durch Holtzbrinck finanziell unterstützte Dienstleister täglich 138 Millionen Impressions auf 2.164 Websites aus.

Der Versuchsaufbau

Was habe ich gemacht? Ich habe ein Konto bei Adscale angelegt und bin als Publisher akzeptiert worden. Dann habe ich eine Werbefläche auf einer Website ausgeguckt, auf der ich einen ganz normalen Standardbanner im Format 468×60 Pixel zum Tausendkontaktpreis einblenden wollte. Diese Werbefläche habe ich auf Adscale eingegeben, sie wurde von einigen Werbern gefunden, die dort ihre Banner sehen wollten. Ich habe die Angebote akzeptiert und seitdem laufen dort die Banner.

Als Listenpreis habe ich für den Anfang einfach mal testweise 5,50 Euro angegeben, wovon Adscale 30% bekommt. Ich erhalte also netto pro 1000 Einblendungen 3,85 Euro. Oder doch nicht? Aber dazu später.

Die Adscale-Kampagnenverwaltung

Die Adscale-Kampagnenverwaltung

Was gefällt mir gut bei Adscale?

1. Angebote auch für kleinere Websites und Blogs

Adscale ist einer der wenigen Marktplätze für Bannerwerbung, der nicht nur mit den Elefanten tanzt, sondern auch kleinere Websites und Blogs als Publisher akzeptiert. Noch. Noch, weil ich den Eindruck habe, dass sich der Dienst etwas zu sehr auf die Optimierung für die Werber konzentriert und die Publisher etwas zu sehr im Regen stehen lässt (wie Ebay, das sich zu sehr auf die Verkäufer konzentriert und dadurch jetzt sehr zu kämpfen hat).

2. Abrechnung pro Einblendung (Page Impression) möglich

Adscale bietet wie Google Textanzeigen per CPC (Pay per click), aber auch Banner zum Tausendkontaktpreis (TKP) an, d.h. man ist nicht auf Clicks oder Sales (wie bei Affiliate-Programmen) angewiesen, sondern bekommt Geld für die reine Bannereinblendung. Das ist ein ganz wesentlicher Vorteil, weil es für viele Blogs sehr schwierig ist, Klicks oder Verkäufe in nennenswerten Umfang zu generieren.

3. Man kann den Preis selbst bestimmen

Als Publisher gibt man bei Adscale einen Listenpreis an, der dem Werber angezeigt wird. (Ob man den auch realisieren kann, steht natürlich auf einem anderen Blatt.) Gleichzeitig kann man eine untere Schmerzgrenze festlegen, die nicht öffentlich gemacht wird. Das dient dazu, dass dem Publisher auch Kampagnen angeboten werden, die den Listenpreis unterschreiten. Man kann dann selbst entscheiden, ob man das Angebot annimmt oder nicht. Angebote, die die Schmerzgrenze unterschreiten, bekommt man gar nicht erst zu sehen.

4. Flexible Einbindung von Anzeigen anderer Anbieter möglich

Man kann Adscale als Anzeigenmanager nutzen. Das bedeutet, man kann dort angeben, was angezeigt wird, wenn aktuell keine Adscale-Banner zur Verfügung stehen. Wenn man hier z.B. seinen Google-Adsense-Code eingibt, werden statt einer leeren Fläche Google Ads im Blog angezeigt. Kommt dann ein Werber, der mehr zahlen will als die Google Ads einbringen würden, schaltet man einfach um.

Ein Ausschnitt aus den Adscale-Statistiken

Ein Ausschnitt aus den Adscale-Statistiken

Was gefällt mir überhaupt nicht bei Adscale?

1. Zu wenige Bannerformate

Man hat nur die Wahl zwischen einer geringen, festgelegten Zahl von Bannerformaten.

Warum eigentlich? Das bei Blogs immer beliebter werdende Bannerformat 125×125 Pixel ist nicht dabei. Ok, kommt vielleicht irgendwann noch.

2. Keine Mail-Benachrichtigungen

Man bekommt keine Benachrichtigung, wenn eine Banneranzeige auf Freischaltung wartet.

Ich habe alle meine Kampagnen, die mir in meinem Adscale-Account zur Freigabe angezeigt wurden, erst gefunden, nachdem ich mich in mein Konto eingeloggt hatte. Warum bekam ich keine E-Mail? Eine Zeitlang bekam ich täglich eine E-Mail, die mich über eine neue Kampagne infomiert hat. Habe ich mich aber eingeloggt, war keine da. Das wurde von Adscale mit einem Bug erklärt, der inzwischen beseitigt sei. Mir scheint aber, die Adscale-Leute haben sich noch nicht wirklich mit der technischen Seite ihres Bannerverwaltungssystems angefreundet.

3. Zu starre Festlegung auf eine einzige Kategorie

Man muss sich bei der Anmeldung bei Adscale mit seiner Website in eine von 22 Kategorien einordnen.

Mögliche Kategorien sind z. B. Beruf & Karriere, Finanzen & Versicherung, Freizeit & Hobbies oder auch Shopping. Mal abgesehen davon, dass für viele Nischenthemen keine der Kategorien passt, wäre es sicher gut, wenn man sich in mehrere Kategorien einsortieren könnte. Das würde die Sichtbarkeit für die Werber und damit die Wahrscheinlichkeit, eine Anzeige zu erhalten, deutlich erhöhen. Sehr viele Websites und Blogs sind thematisch so vielseitig, dass sie in mehrere Schubladen passen.

4. Lange Auszahlungsverzögerung

Man bekommt den Erlös erst nach zwei Monaten ausgezahlt, nachdem der Werber seine Rechnung bezahlt hat.

Dadurch tritt man u.U. drei Monate oder mehr in Vorleistung (hängt davon ab wie schnell Adscale bei den Werbern abrechnet und wie lang deren Zahlungsfrist ist). Das finde ich inakzeptabel. Zwar ist davon die Rede, dass die Auszahlungszeit auf 30 Tage reduziert werden soll, das ist aber noch Zukunftsmusik.

Interessant ist hier auch die Frage, was passiert, wenn der Werber nicht zahlt. Ich vermute, dass dann der Publisher ins Gras beißt. Adscale wird sich diesen Schuh nicht anziehen wollen. Auf der Website erfährt man jedenfalls nichts darüber.

5. Keine Hilfen für Anfänger

Einem unbeholfenen Werbeneuling wird viel zu wenig erklärt, eigentlich fast gar nichts.

Ich will das mal an einem Beispiel erklären. Als ich meine erste Werbekampagne akzeptiert hatte (ein Banner der Fluggesellschaft Condor), habe ich mich gewundert, warum ich die Banner zunächst auf meiner Website gesehen habe, nach kurzer Zeit aber nicht mehr. Stattdessen wurde der Adscale-Platzhalterbanner eingeblendet. Ich habe mich also wieder bei Adscale eingeloggt, weil ich dachte, ich hätte was falsch gemacht, aber dort keine weiteren Erklärungen gefunden. Erst Tage später bin ich an anderer Stelle auf die Erklärung gestoßen. Condor hatte ein Frequency Capping aktiviert. Das bedeutet, ein Besucher bekommt eine Anzeige innerhalb einer gewissen Frist (z.B. zwölf Stunden) nur zwei- oder dreimal zu sehen. Wenn er nach der dritten Einblendung nicht draufgeklickt hat, geht der Werber davon aus, dass der Besucher kein Interesse hat. Es ist natürlich leicht einzusehen, dass er dann auch keine weiteren sinnlosen Einblendungen mehr schalten möchte.

Die Grundlagen sollten einem im Online-Werbemarkt unerfahrenen Publisher vorher erklärt werden. Der fühlt sich sonst nämlich mit seiner Unsicherheit allein gelassen und verschwindet eventuell wieder.

6. Unklare Statistiken

Wieviel Geld bekommt man denn nun? Ein weiterer Punkt, bei dem es Adscale an jeglicher Erklärung fehlen lässt.

Ein Werber möchte auf meiner Website ein Banner schalten. Er möchte 15,00 Euro pro tausend Einblendungen zahlen. Es versteht sich, dass ich die Anzeige gerne angenommen habe. Das Banner wird auch eingeblendet. Schaut man aber in die Statistiken im Adminbereich, wird dort pro 1000 Einblenungen nur der schon genannte Listenpreis von 3,85 Euro angezeigt. Entsprechend niedrig ist auch der Erlös.

Woran liegt das? Wird vielleicht maximal immer nur der vom Publisher angegebene Listenpreis gezahlt, egal was der Werber geboten hat? Ist es vielleicht nur eine Fehlanzeige und die Überweisung fällt höher aus? Ich weiß es nicht. Nachfragen beim Support blieben unbeantwortet. Wenn man nicht die drei zeitgleich eingehenden Abwesenheitsnotizen dreier verschiedener Adscale-Mitarbeiter als Antwort ansehen will…

7. Keine personalisierte Landing Page

Der letzte Punkt, die fehlende Landing Page. Wenn man bei Adscale aktuell keine Werbebanner freigeschaltet hat, kann man wählen, dass stattdessen der Platzhalter-Banner eingeblendet wird. Auf dem steht »Ihre Werbung in wenigen Minuten hier« (oder so ähnlich). Wenn da ein potentieller Werber draufklickt, der sein Banner genau dort sehen will, landet er aber nicht auf einer maßgeschneiderten Landing Page des Publishers, wo er seine Anzeige zielgenau einrichten kann, sondern auf einer allgemeinen Seite von Adscale, wo er ›seinen‹ Publisher erst mal suchen muss. Bis er sich zu dem durchgeklickt hat, hat er schon längst entnervt aufgegeben. Der Werbekunde ist verloren. Hier wird eine Menge Potential verschenkt.

Fazit

Adscale ist ein vielversprechender Dienst, der gerade auch kleineren Webseitenbetreibern Vorteile bietet, sollte aber an den genannten Punkten IMO dringend und umfangreich nachbessern (falls die nicht schon so satt sind, dass es ihnen egal ist). Fehlende Anleitungen und mangelhafte Kommunikation führen zu Verunsicherung bei Werbern und Publishern, ein Showstopper, der schmerzliche, weil unnötige, Einnahmeverluste bei allen Beteiligten zur Folge hat.

Für Publisher ist Adscale als Alternative, oder besser noch als Ergänzung zu Adsense, trotzdem eine Empfehlung. Wer auf seiner Website zwei Werbeplätze für Google eingebaut hat, werfe einen davon raus und vergebe ihn an Adscale. Ich habe auf diese Weise meine Einnahmen verdoppelt. Zumindest theoretisch, denn noch habe ich die Auszahlung wegen der überlangen Auszahlungsverzögerung ja nicht erhalten.

{ 1 trackback }

Adscale PPC-Ads bringens nicht
31. Oktober 2009 um 14:00 Uhr

{ 24 comments }

1 Peter 15. Januar 2009 um 02:05 Uhr

Hi,

zu 4. Lange Auszahlungsverzögerung
Diese zeiten sind branchenueblich – des weiteren is AdScale ja nur ein vermittler kann also nicht den kopf hinhalten. Allerdings wuerden sie ihren ruf zerstoeren wenn sie nicht auszahlen wuerden. Ich kann sagen das adscale bisher jeden cent ausgezahlt hat.

zu „6. Unklare Statistiken / Wieviel Geld bekommt man denn nun?“
Dein werbeplatz wird versteigert. Auch wenn der adverteiser 15EUR bietet zahlt er u.u. nur deinen minimum preis. Bieten mehrere adverteiser kann der preis sich bis auf das maximal gebot der advertiser hochschaukeln.

Ansonsten stimme ich dir 100% zu.

Ciao,
Peter

2 Claus 24. April 2009 um 12:37 Uhr

Welche Alternativen gibt es zu adScale?

3 fdb 25. April 2009 um 12:20 Uhr

Versuchs mal bei Adbuy.

4 Froschi 16. Mai 2009 um 20:31 Uhr

Huhu!

Ich teste AdScale bereits mit meiner Seite die derzeit täglich ca. 11 TKP’s abwirft. Jetzt halte dich fest: Der Durchschnitts-TKP liegt bei 30 Cent ! Gehe ich höher, verkaufe ich GAR NICHTS. Mittlerweile, es sind 20 Tage vergangen, habe ich auch keine weiteren Angebote mehr bekommen. Scheinbar sind im gesamten AdScale Komplex nur ganz wenige, ca. 10 Werber, die einen halbwegs erträglichen TKP zu zahlen bereit sind.
Senke ich den Minimumpreis-TKP auf 10 Cent, bekomme ich hunderte Kampagnenvorschläge.
Meine Seite ist eine Dating Community mit einem durchschnittlichen TKP von 2,30 in der Vermarktung durch Agenturen und zwar NACH SPLIT !
Fazit: AdScale ist nichts weiter als ein Restplatzvermarkter für verzweifelte Kinderzimmer-Provider für die auch ein paar Cent viel Kohle ist.

5 fdb 16. Mai 2009 um 20:49 Uhr

Mein Test ist ja schon eine Weile her. Anscheinend hatte ich gerade eine Hochphase erwischt. Seit einigen Monaten bekomme ich von Adscale überhaupt keine Angebote mehr, die nennenswert bezahlt werden. Würde ich meinen Testbericht heute nochmal schreiben müssen, würde er etwa so ausfallen wie dein Kommentar.

6 Vegetarisch 27. Mai 2009 um 13:38 Uhr

Lukrativ wird nach meinen Erfahrungen der TKP Preis erst, wenn der Werber genau Deine Zielgruppe sucht. Das passiert nur selten. Branding Kampagnen dagegen werden relativ häufig gebaucht, passen jedoch nicht zum Content des Publishers. Dann ist der TKP Preis recht mager (bei 10 bis 50 Cent)

7 Lutz 27. Juli 2009 um 02:54 Uhr

Hallo!

Naja das mit dem TKP ist meiner Meinung auch nicht besonders
lukrativ, da müsste es doch andere bessere Werbeeinahme Möglichkeiten geben!

8 Franzen 15. Oktober 2009 um 20:01 Uhr

Bei Adscale ist ziemlich viel undurchsichtig. Bei minem Listenpreis von 3,80 € als Publisher wurden mehrere darüberliegende Gebote abgegeben. Obwohl die Advertiser 6,- € und mehr für die Werbeeinblendung zahlen wollten, hat Adscale diese nicht oder nur 1-2 mal eingeblendet. Aufgrund meiner Reklamation teilten mir die Mitarbeiter mit, dass ich doch den Preis auf 0,10 – 0,20 € festlegen sollte. Ich testete dies und siehe da, es wurde flleißig eingeblendet. Bei dem Preis ist es allerdings nicht den Aufwand wert, den Code einzubinden und das Design anzupassen. Ich kann nur raten: Finger weg !

9 fdb 15. Oktober 2009 um 20:47 Uhr

Ja, das habe ich auch anfangs nicht verstanden. Aber so funktioniert Adscale nicht. Adscale ist eine Auktion. Für jede einzelne Bannereinblendung wieder. Wenn man als Publisher ein Gebot annimmt, heißt das nicht automatisch, dass man auch Einblendungen hat. Die Banner werden dort eingeblendet, wo sie am billigsten sind. Wenn also jemand 3,70 EUR Listenpreis hat, werden die Banner dort angezeigt. Für 10 Cent ist es tatsächlich den Aufwand nicht wert. Und die neuen PPC-Banner sowieso nicht. Ich habe Adscale auch wieder drangegeben.

10 Print-BOX.biz 20. Oktober 2009 um 13:47 Uhr

Super Beschreibung, jetzt sind mir einige Funktionen auch klar 😉

Zu 4:

Wir selber wollen werben haben auch alle unsere Daten hinterlegt und auch die Kreditkartendaten wurden angenommen und geprüft. Dennoch sind wir noch nicht freigeschaltet da die Advertiser (Auftraggeber) bei AdScale mit einer Bonitätsprüfung überprüft werden. Dieses senkt denke ich das Risiko für die Publisher (Homepage Betreiber die Werbung einblenden) erheblich.

Uns wurde eben am Telefon mitgeteilt dass so eine Prüfung bis zu einer Woche dauern kann. Was mich ärgert ist dass diese nirgendwo steht und wir nicht mal sehen können ob wir freigeschaltet oder abgelehnt werden. Selbst die Dame bei der Hotline musste eingestehen dass es keine Benachrichtigung vom System gibt oder es auch im Mitgliederbereich nicht sichtbar ist. (wie unter 2 auch schon zu lesen)

Herausgefunden habe ich es nachdem ich nicht mal für 0,20 CPC Angebote bekommen habe, was mich Gewundert hatte.

personalisierte Landing Page… Super Idee!!!

Liebe Grüße

Print-BOX.biz

11 Martin 28. Februar 2010 um 14:28 Uhr

Danke für den Bericht!

Ab Montag versuche ich es mal und kaufe ein wenig Werbung für meine Seite. Konvertiert der Traffic, ist alles fein. Die Anmeldung war schon mal problemlos. Mal sehen, wie der Live-Betrieb läuft.

12 Nichtraucher 5. April 2010 um 12:11 Uhr

Als meine Erfahrungen sind bisher sehr gemischt bis schlecht. Wollte mal Werbung schalten und hatte auch gut 20 verschiedene Kampagnen angelegt – TKP und CPC. Preislich durchaus in der Mitte zu sehen, keine 10 Cent Dingens da. Aber keine einzige davon wurde ausgeführt – warum weiß der Geier. Alternativ verkaufe ich auch Werbeflächen und auch dort habe ich selbiges wie schon oft gesagt wurde. Fast ausschließlich Angebote mit 0,10 bis 0,30 Eur TKP, also ein Witz. Einen habe ich nun, der bei 2 Eur TKP liegt, aber bisher (4 Tage später) keine einzige Auslieferung. Grrr, das System nervt mich inzwischen wirklich tierisch.

13 name_ 20. Mai 2010 um 16:27 Uhr

Danke für den Beitrag! Eine Frage habe ich noch. Kann man sich dort auch irgendwie anmelden ohne ein Unternehmen angemeldet zu haben? Ich würde mich nämlich gerne als Betreiber einer kleinen Website (2500 Besucher/Tag) dort anmelden, habe aber weder Steuernummer noch Firma :-/
Bzw. wenn es nicht geht, hat vielleicht wer eine Alternative für mich, die ich in Kombination/Abwechslung mit Adsense verwenden könnte?

lg name_

14 Daniel 4. Juni 2010 um 10:04 Uhr

Schon mal gut das die Adsense als Alternative eingebunden werden kann. Wer derzeit auf Adsense setzt kann somit eigentlich nicht verlieren (vorausgesetzt die TKP-Preise wurden richtig berechnet).

Wie sieht es mit den Ladezeiten des AdScale-Codeschnipsel aus?

15 Robert 21. Juni 2010 um 12:51 Uhr

Danke. Dann werde ich Adscale doch mal ausprobieren, zumal die Adsense Einnahmen trotz mehr Visits in den letzten Monaten immer mehr zurückgehen, zumindest bei meinem Blog. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

16 dimido 16. Oktober 2010 um 00:27 Uhr

Super Beitrag von Dir! Jetzt weiß ich etwas mehr über AdScale und warum nichts dabei raus kommt.

Den Telesupport kannst du auch vergessen, ist scheinbar nicht besetzt und Band läuft nur 🙁

17 Matti 19. Oktober 2010 um 10:14 Uhr

Ich hab mir grad mal die AGB bei AdScale angeschaut und dort steht daß man Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein muss. Also für Privatpersonen oder kleine Blogger scheint das damit wohl nicht mehr interessant zu sein.
Schade eigentlich denn diese Interstitial Anzeigen hab ich sonst bei noch keinem Anbieter gefunden. Oder hat da jemand einen Tipp für mich?

18 reach-blogger 18. Februar 2011 um 15:00 Uhr

Auch ich bin über diese, auf den ersten Blick hinderlichen „Unternehmereigenschaften“ in den AGB´s gestolpert – aber:
was spricht gegen eine Gewerbeanmeldung?
> Gewerbeanmeldung: 40 Euronen
dafür aber: Karte für Metro und Fegro, d.h. Großhandelspreise,
Aufwändungen für PC/Notebook und Telefon/Internet sind absetzbar – und wenn dann noch ein Zimmer vorhanden, welches als Arbeitszimmer absetzbar… – was ich damit sagen will: bin hier zwangsläufig in ein Steuersparmodell gedrängt worden 😉

19 123-abnehmen 16. März 2011 um 22:02 Uhr

Der Beitrag ist nun ja schon etwas älter aber ganz oben bei Google, also scheinen hier ja ein paar Leute noch zu lesen. An den Kommentaren (2009) habe ich gesehen, dass TKP also eher um die 0,10 Euro ist.

Ich war Jetzt am überlegen auf meiner Seite (123-Abnehmen) auch langsam mal an die Finanzierung zu denken und daher meine Frage: Ist der TKP immer noch so niedrig? Ich sage mal es gibt da ja unzählige Anbieter mittlerweile wie MyVideo, Zeitungen etc. (naja kenne Adscale noch nicht so lange ^^) die da 15 Euro TKP und mehr wollen …

Ist der TKP mittlerweile besser geworden oder kann ich mir eine Anmeldung sparen?

20 derradler 29. April 2011 um 17:22 Uhr

Eins vorweg, nach 2,5 Tagen habe ich den Account gekündigt!

Das Einrichten und Buchen der Werbeplätze ging recht einfach. Aber das war auch schon alles. Anzeigen wurden völlig willkürlich geschaltet. Es war nicht nachzuvollziehen, welche Anzeigen warum geschaltet wurden.

Der Support war hierzu überhaupt nicht zu einer Aussage zu bewegen.

Es kamen E-Mails mit der Ankündigung: ein neuer Advertiser für Ihre Website. Wer das ist blieb im dunkeln.

Der Support konnte mir das auch nicht sagen!

Die Statistik lieferte Anzeigennamen, die nirgendwo auftauchten. Mann konnte nicht nachvollziehen zu welcher Kampagne diese gehörten. Die preisintensiven Anzeigen wurden überhaupt nicht geschaltet.

Der „Verdienst“ belief sich nach besagten 2,5 Tagen auf 0,164 EURO je TKP. Hier waren allerdings auch einige CPC Kampagnen mit Clicks dabei! Also bei hochgerechneten 1.000.000 Pis 164,00 EURO.

Der Support war überhaupt nicht aussagefähig und eierte jedesmal nur rum. E-Mails mit technischen Fragen wurden nicht beantwortet.

AdScale bezeichnet sich als Marktführer. Wie die Geld verdienen weiss ich nicht. Werden wahrscheinlich nur von Holzbrink gesponsert.

21 single-comos.de 24. Juli 2011 um 18:41 Uhr

Hallo zusammen,

ich kann die hier gemachten Erfahrungen bestätigen. Zwar wird man als kleiner Webseiten- oder Blogbetreiber bei AdScale aufgenommen, das heißt aber noch lange nicht, dass man die Premium-Buchung auf seinen Seiten zugespielt bekommt. Meist sind es eben low-TKP Buchungen die einem untergeschoben werden. Die guten Premium-Buchungen greifen dann wieder die Großen ab, die bei AdScale einen Teil oder ganz Ihre Restplätze einstellen.
Mittlerweile gibt es wirklich gute Nischenvermarkter, die sich auf eine Thema spezialisiert haben und da sind TKPs zwischen 5,- und 20,- EUR noch möglich. Alles andere ist leider Utopie… 🙁

22 Ray 26. Januar 2012 um 11:05 Uhr

Hallo,

da sprichst du ein wahres Wort. Die TKPs gehen schon seit Jahren immer weiter herunter und viele Agenturen nutzen Adscale als Zwischenplattform, um Ihre Displayanzeigen zu verkaufen. In diesem Sinne eine frohes Einblenden.

Grüße Ray

23 Luis 18. April 2012 um 07:53 Uhr

Hi Leute, ich hab eine Seite mit ~ 250.000 bis 300.000 Pi am Tag und zwischen 35.000 – 45.000 Besucher bei adsence bekomm ich um die 100 Euro da raus, was meint ihr ist adscale vielleicht besser für mich? Mfg. Luis

24 Michael Petrikowski 12. Februar 2015 um 18:23 Uhr

Ich wollte Adscale einmal ausprobieren und habe zwei Werbeplätze angemeldet. Für diese Werbeplätze habe ich zwei Werbebanner mit einem TKP von 1,34 Euro bzw. 1,43 Euro ausgewählt. Nach vier Tagen war noch keine einzige Einblendung erfolgt. Damit hat sich dieser Anbieter für mich erledigt!

Comments on this entry are closed.

Previous post:

Next post: