Die Blogosphäre – ein sich selbst tragendes Medium

19. Dezember 2008 · 2 comments

Über dieses Blog bin ich über die Screenshots bei browsershots.org gestoßen. Blog-Theme: Arthemia, wie man sofort sieht. Aber das ist nicht der Grund für diesen Post. Martin Waiss bringt in seinem »Post, der die ganze Blogosphäre umstürzen kann« ein paar Wahrheiten über dieselbe sehr gut auf den Punkt:

»Das zeigt uns m.E. nach einmal mehr, daß die gesamte Blogosphäre ein “Sich-selbst-tragendes-Medium” ist, das ohne die unerschöpfliche Kernaktivität der Beteiligten und Involvierten selbst praktisch KEINEM fehlen würde, was man nach wie vor sehr gut daran sieht, wieviele “Enduser / Normalosurfer” mit dem Begriff “Blog / Bloggen” auch wirklich was anfangen können …«

{ 2 comments }

1 martinwaiss 19. Dezember 2008 um 19:36 Uhr

Auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite, kann man definitiv nicht sagen, es würde „Keinem“ fehlen – es wird niemals sowiel über etwas diskuttiert, was Keinem fehlen würde. Überlegt nur, wieviele Kommentare man auf einen langweiligen öden Post bekommt – gar keine, es ist keinem die Mühe und die Zeit wert.

Obendrauf ist dieses Thema auch keine „Eintagsfliege“ – ich bin bei weitem nicht der erste „Ketzer unter uns“ und jedesmal entfacht eine aktive begeisterte Diskussion…

Mir persönlich würde die sog. Blogosphäre wirklich fehlen und wenn ich mir überlege, was alles es ohne diese nicht geben würde – von WordPress bis zu Yigg – bin ich echt glücklich, daß es sich so gut entwickelt hat. Wo die Reise hingeht weiss ich zwar nicht, aber die ganze Freude, die mir das Lesen und Schreiben von Blogs bereitet ist das alles wert.

Und das ist in meinen Augen auch der springende Punkt – das „bloggen“ ist vor allem eine hervorragende neue Art der Selbstverwirklichung in jeder denkbarer Ausprägung, mit den minimalsten zu investierenden Mitteln. Heute kann Jedermann in ’null-komma-nix‘ seine Gedanken und Meinungen der ganzen Welt mitteilen. Und die Welt kann diese – wenn es sie interessiert – auch unverzögert erfahren.

Das ist doch einfach prima.

2 fdb 19. Dezember 2008 um 20:41 Uhr

Ja, das Internet ist ein Kommunikationsmedium und kein Prospektständer. Und das das so ist, ist nicht zuletzt den Blogs zu verdanken.

Trotzdem denke ich, dass das es außerhalb der Bloggerwelt nur wenige Blogs über die Aufmerkasamkeitsschwelle geschafft haben. Im Wesentlichen die, die über das Bloggen im engeren Sinne hinausgegangen sind und sich mehr Richtung Internetmagazin entwickelt haben. Ein prominentestes Beispiel dafür wäre die Huffington Post.

Vielleicht ist aber auch der Begriff „Bloggen“ einfach so weit gefasst und unscharf begrenzt, dass es schwierig bis unmöglich ist, innen und außen zu definieren oder gar Aussagen darüber zu treffen.

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