Eben wollte ich einen Begriff in Meyers Online-Lexikon nachschlagen. Doch statt eines Lexikonartikels leuchtet mir die folgende Meldung entgegen:
Aus für Meyers Online Lexikon
Auf deren Blog heißt es zur Begründung nur kurz und lapidar:
»Das Lexikonportal Meyers Lexikon online wird zum 23. März 2009 abgeschaltet. Leider ist es uns nicht länger möglich, das Portal in seiner jetzigen Form zu betreiben.«
Da bin ich platt. Oder auch nicht. Das Meyers Lexikon sollte doch angetreten sein, um einen Gegenpol zum allmächtigen und allgegenwärtigen Wikipedia-Crap zu schaffen. Das hatten sie auch ganz gut geschafft, wenn man die Plazierung in Googles Suchergebnislisten als Maßstab nimmt. Inhaltlich sah das schon schlechter aus. Die ultrakurzen Meyers-Artikel gingen meist nicht über eine Begriffsdefinition hinaus, standen aber wegen des hohen Domaintrusts häufig auf den vorderen fünf Plätzen. Darüber habe ich mich schon oft geärgert. Weil die Artikel nicht gehalten haben, was die hohe Plazierung versprach, und deshalb gehaltvollere Seiten ins Gras beißen mussten. Trotzdem gefielen mir die knackigen Kurzartikel oft besser als der breitgetretene Quark der Customer-Driven-Encyclopedia.
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Wie bringt man einem englischsprachigen Theme die deutsche Sprache bei?
Die meisten deutschsprachigen WordPress-Anwender sprechen Englisch. Aber gilt das auch für die Leser? Voraussetzen wird man das nicht können, zumal dann nicht, wenn man sich an ein Publikum außerhalb der Bloggerszene wendet. Außerdem sieht es einfach besser aus, wenn da Schreibe einen Kommentar steht statt Leave a Comment und der Submit-Button mit Abschicken beschriftet ist.
Deutschsprachige Themes und plugins mit Codestyling Localization
Doch wie bringt man seinem Theme die deutsche Sprache bei?
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Mit dem Webstandards-Magazin (Fugen-S und Bindestrich. Aua!) (Da war der gute Kritiker noch nicht wach. Oder schon zu lange. Aua!) soll im März (wann? Wir haben doch schon den 14.) eine neue Zeitschrift für Webdesigner und Webworker erscheinen. Die Themen (CSS, YAML, Magento, Ruby on Rails, jQuery-Tutorial, Smarty und Mikroformate) hören sich interessant an. Aber was hat das mit Webstandards zu tun?
Lustig ist auch die Grafik auf der Website. Kleines Ratespiel: Was stimmt an der Grafik nicht? OK, ich sags euch: da war der Grafiker noch nicht wach.

[via: Selbständig im Netz]
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Googles Browser Chrome wollte ich mir immer schon mal ansehen, habe mich aber bisher nicht dazu durchringen können, weil mir die allzu üppige Datenübertragung an Google (z.B. einer eindeutigen Nutzer-ID) nicht gefiel. Gestern bin ich auf Iron aufmerkasam geworden. Iron ist ein schlanker, auf dem freien Source-Code Chromium basierender Browser ohne Google-Spionage. Es gibt sogar eine Portable-Version, die ohne Installation und Datenverteilung im System auskommt. Also nix wie runtergeladen und entpackt.
Obwohl der Browser mir wegen des eingebauten Adblockers erst mal unsympathisch ist, muss ich doch zugeben, dass die Geschwindigkeit der Rendering-Engine unter XP sogar noch Gottes eigenen Browser Opera übertrifft. Interessant ist auch das sog. Inkognito-Fenster. Seiten, die man damit besucht, werden nicht in der Browser-History gespeichert und es werden nach dem Schließen auch die Cookies wieder gelöscht.
Fazit: Mein neuer Lieblingsbrowser wird Iron nicht werden, dafür bietet er dann doch zu wenig Komfort. Aber um mal über den Tellerrand der eingefahrenen Browserwelt zu schauen, ist er doch einen Hingucker wert.
Download SRWare Iron
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